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Mensch und Roboter Hand in Hand

Mensch und Roboter Hand in Hand

10.09.2015
10.09.2015

Das Thema des Forums C auf dem achten deutschen Maschinenbau-Gipfel am 13./14. Oktober 2015 in Berlin lautet „Kollege Roboter: Mensch und Maschine arbeiten Hand in Hand“.

Das Thema des Forums C auf dem achten deutschen Maschinenbau-Gipfel am 13./14. Oktober 2015 in Berlin lautet „Kollege Roboter: Mensch und Maschine arbeiten Hand in Hand“.

Die Robotik schlägt ein neues Kapitel auf: Durch clevere Sicherheitstechnik ist es nun möglich, dass Mensch und Roboter Hand in Hand arbeiten – ganz ohne Schutzzäune. Das bietet ganz neue Möglichkeiten für die Produktion. Welche das sind, ist Thema auf dem kommenden Maschinenbau-Gipfel in Berlin. Die direkte Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) ist derzeit ein heißes Thema – sowohl für Anbieter als auch für Anwender. Der Grund: Sie ermöglicht viele neue Anwendungen, die bislang nicht umsetzbar waren. Sie macht sich die spezifischen Stärken des Menschen und der Maschine zunutze und verbindet auf diese Weise Qualität, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit auf ideale Weise. Die Programmierung der Roboterkollegen wird immer intuitiver. Das erschließt neue Märkte – und auch für kleinere und mittlere Unternehmen wird die Robotik nun zunehmend attraktiv.

Mensch und Roboter im Team
Dr. Matthias Umbreit von der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung stellt den Teilnehmern des Maschinenbau-Gipfels das Konzept der Mensch-Roboter-Kollaboration vor. Er erläutert, wie Roboter und Mensch sicher in einem gemeinsamen Arbeitsbereich zusammenarbeiten.

Praxisbeispiele aus Automobilmontage
Sie sind schon im Einsatz, die Roboterassistenten. Johann Hegel, Leiter der Technologie-Entwicklung Montage bei Audi, und Heinrich Nottbohm, Leiter des VW-Motorenwerks in Chemnitz, berichten von ihren Erfahrungen.

Perspektivenwechsel
Die direkte Zusammenarbeit von Mensch und Roboter hat viele Facetten: ökonomische, technologische, ergonomische, gesellschaftliche. Deshalb kommen auf dem Maschinenbau-Gipfel Experten aus unterschiedlichen Wirkungsfeldern in einer Diskussionsrunde zusammen: Hersteller, Gewerkschaft, Anwender und die gesetzliche Unfallversicherung beleuchten die Frage „Was bringt uns die Mensch-Roboter-Kollaboration?“ aus ihrer Sicht:

  • Henning Borkeloh, Bereichsleitung Advanced Technology Solutions, Kuka Systems GmbH, Augsburg
  • Dr. Constanze Kurz, Ressortleiterin Zukunft der Arbeit, IG-Metall-Vorstand, Frankfurt/Main
  • Georg Hechtl, Abteilungsleiter Montage, BSH Hausgeräte GmbH
  • Dr. Matthias Umbreit, Sachgebietsleiter Maschinen- und Fertigungsautomation, DGUV, Mainz.

Das VDMA-Positionspapier "Sicherheit bei der Mensch-Roboter-Kollaboration" dient Herstellern, Inverkehrbringern und Integratoren als Orientierung und verweist auf relevante Vorschriften und Normen. Auch für Anwender (Betreiber) ist das Dokument eine nützliche Informationsquelle.

Kontakt

patrick.schwarzkopf@vdma.org

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„Auch für kleinere und mittlere Unternehmen wird die Robotik zunehmend attraktiv.“ Patrick Schwarzkopf, VDM

id:24254

Bildquelle: Audi