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Preis Deutscher Maschinenbau für Martin Herrenknecht

Preis Deutscher Maschinenbau für Martin Herrenknecht

18.10.2017
18.10.2017

Größte Maschinen, größte Präzision - auch im Bohren riesiger Tunnel ist Präzisionsarbeit gefragt. Kein anderer Maschinenbauer in der Welt ist mit seinen Tunnelbohrmaschinen so erfolgreich wie der badische Familienunternehmer Dr. Martin Herrenknecht.

Aus einem kleinen Ingenieurbüro heraus entwickelte der Tüftler und hemdsärmelige Verkäufer einen mittelständischen Konzern mit rund 1,3 Milliarden Euro Jahresumsatz und 5000 Mitarbeitern rund um den Globus. Für dieses Lebenswerk erhielt Herrenknecht auf dem diesjährigen Maschinenbau-Gipfel in Berlin den Preis Deutscher Maschinenbau.

In seiner launigen Laudatio pries Claus Wilk, Chefredakteur der Zeitschrift "Produktion", den Preisträger als "fighter". "Wenn es hart kommt, sind Sie ganz vorn", lobte er.

Herrenknecht bedankte sich ebenso launig mit einer Reihe von Anekdoten aus seinem langen Geschäftsleben, forderte von seinen Unternehmerkollegen und -kolleginnen aber auch ernsthaft mehr Selbstcourage ein - etwa im Wettbewerb mit China. "Der Maschinenbau muss klaren Kopf behalten, wir sind viel besser, als wir uns manchmal darstellen", betonte er. "Der deutsche Maschinenbau ist das Rückgrat der Wirtschaft" - dies gelte es, in der Politik klar zu machen.

Und einen guten Rat für die politischen Entscheider hatte der badische Unternehmer, dessen Maschinen auf der ganzen Welt Tunnel erst möglich machen, auch parat: "Wir sollten mehr Schulen in Afrika bauen und die Menschen dort ausbilden. Dann müssen sie nicht zu uns fliehen."

Kontakt

Holger Paul
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Bildquelle: VDMA