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Rückenwind nach Frankreich-Wahl für eine Reform der EU nutzen

Rückenwind nach Frankreich-Wahl für eine Reform der EU nutzen

04.07.2017
04.07.2017

Der VDMA bewertet den Besuch des französischen Präsidenten Macron als vielversprechendes Signal hinsichtlich der notwendigen Veränderungen in der Europapolitik.

Die Europäische Union braucht Reformen, um zukunftsfähig zu bleiben – daran ändert auch der glimpfliche Ausgang der Wahlen in Frankreich nichts. Als vielversprechendes Signal für eine bessere Zusammenarbeit in Europa sieht der Maschinenbau den Besuch des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der VDMA hat sich zuletzt immer wieder für eine starke EU, aber auch für tiefgreifende Reformen eingesetzt.

„Die pro-europäischen Kräfte müssen den Rückenwind nach der Wahl in Frankreich nutzen, um die EU tiefgreifend zu reformieren. Daran werden sich Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel am Ende messen lassen müssen“, sagt Holger Kunze, Leiter des VDMA European Office. „Bei der Reform der EU darf auch eine Vertragsänderung kein Tabu bleiben, auch wenn ein solcher Schritt derzeit schwer umsetzbar erscheint. Langfristig braucht die EU deutliche Veränderungen hin zu mehr Demokratie und Transparenz.“

Vor kurzem hat sich der VDMA mit konkreten Vorschlägen in die Debatte über eine EU-Reform eingebracht. In dem Papier „Die Zukunft der EU sichern“ macht sich der Verband unter anderem für eine Aufwertung des Europäischen Parlaments und eine klarere Verteilung der Kompetenzen zwischen EU und Mitgliedsstaaten stark. Mit der Online-Kampagne #europeworks setzt der VDMA zudem ein klares Zeichen für die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. 

Kontakt

Eike Radszuhn
(+32 2) 7 06 81 23

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Bildquelle: Europäische Union